Seebrücke Boltenhagen

Tea Update September 2020

Tea Update? In meiner Arbeitsstelle hießen kurze, zwanglose Infoversammlungen mal eine Zeit lang ‘Coffee Update’. Bohnen mit Wasser zu überschütten, hat mich noch nie fasziniert, also sitze ich jetzt mit einer Tasse Tee in der Hand und einer zufrieden schnurrenden Katze auf dem Schoß in meinem Ohrensessel und erzähle euch ein paar Kurzgeschichten. Ein kurzes fotografisches Journal des vergangenen Monats mit allem, was zu kurz für einen eigenen Blogbeitrag ist. Kurz notiert.

Sonnenaufgang in Düsseldorf

Bereits Ende Juni habe ich im Düsseldorfer Medienhafen einem Sonnenaufgang aufgelauert. Der Medienhafen ist ein dankbares Motiv für Architektur-Fotografen. Ein altes Hafengelände, gentrifikationsgerecht saniert für die urbanen Gutverdiener, die der Status einer Landeshauptstadt so mit sich bringt. Dort kann man ruhig mit einem Ultraweitwinkel losziehen und muss sich nicht um stürzende Linien scheren, denn die Architekten haben sie vielerorts von Vornherein eingeplant.

medienhafen_sonnenaufgang
Sonnenaufgang im Medienhafen Düsseldorf

Neue Kamera II

Ich habe im Juli tatsächlich neben meiner A77II noch eine neue Kamera ‘gekauft’. Allerdings nicht für mich. Die Panasonic DMC-TZ 61 von Hannoi hatte, genau wie meine, nach guten zwei Jahren unfassbar viel Staub und Flecken im Objektiv. Und für ambitionierte(re) Fotografie ist das Ding eh nicht zu gebrauchen. Maximale Belichtungszeit von 4 Sekunden in your face! Also hat Hannoi mich gebeten, ihm ein passendes Modell rauszusuchen. Geworden ist es nach reiflicher Überlegung eine Olympus Pen E-PL8 mit Micro-Four-Thirds-Sensor. Warum? Das lest ihr bald hier, wenn ich das Teil mal etwas länger in den Pfoten hatte. Probespielen durfte ich schon mal kurz.

Niedlich, oder? 🙂

Kurztrip nach Boltenhagen

Anfang Juli war ich das erste mal mit der A77II auf Reisen, es ging für vier Tage an die Ostsee, nach Boltenhagen. Fotografisch durchwachsen, denn die kleine Wolke von der Tour de Schland ist mir leider bis an die Ostsee gefolgt. Boltenhagen ist nun nicht unbedingt ein Must-Have für Fotografen, es erinnert auf den ersten Blick doch sehr an andere Ostseebäder. Kennste eines, kennste alle. Ne Seebrücke gibt’s auch, #ostseerepeat quasi. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass das Städtchen als eines der wenigen an der mecklenburgischen Ostseeküste nach Nordosten ausgerichtet ist. Sonnenuntergänge kann man vor Ort also keinesfalls fotografieren. Sonnenaufgänge hingegen schon, wenn denn die Wolken mitgespielt hätten.

Seebrücke Boltenhagen
Seebrücke Boltenhagen kurz vor Sonnenaufgang

Aber was ich tatsächlich in Deutschland so noch nirgendwo gesehen habe, ist der Fischereihafen Tarnewitz. Richtet man seinen Blick auf diese roten Holzhütten, wähnt man sich augenblicklich in Schweden. Wenn es so etwas in Deutschland noch irgendwo gibt, für sachdienliche Hinweise bin ich immer dankbar.

Fischereihafen Tarnewitz
Fischereihafen Tarnewitz

Rucksäcke

Ich habe Fotorucksäcke gekauft. Gleich drei Stück. Das Haufenprinzip ist zwar eine günstige und okaye Lösung, aber mein Wanderrucksack ist von 1997 und lag 20 Jahre unbenutzt im Keller. Entsprechend sieht das Ding mittlerweile aus, garniert mit einigen unschönen Stockflecken. Macht irgendwie keinen Spaß mehr, den zu tragen. Warum habe ich drei Stück gekauft, werdet ihr euch jetzt fragen, ich hab ja nur einen Rücken. Glaubt ihr zumindest. 😉 Ausprobieren und bei Nichtgefallen zurückschicken, denn so viel sei schon mal verraten: Das Bernsteinzimmer wäre einfacher zu finden, als ein passender Fotorucksack. Und außerdem muss ich ja den Blog füttern und Vergleichstests gehen immer. Den gibt’s hier schon bald zu lesen. Und, nochmal #spoileralert: Ich hab alle drei zurückgeschickt.

Rucksäcke

Landschaftspark Duisburg bei Vollmond

Letzten Monat war ich bei Vollmond im Landschaftspark Duisburg. Diesem wird hier auf jeden Fall noch ein eigener Beitrag gewidmet. Irgendwann. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, wie er offiziell heißt, ist eine stillgelegte Eisenhütte, die für Besucher zugänglich gemacht und mit verschiedenen Lichtinstallationen versehen wurde. In normalen Zeiten (außerhalb von Corona) kann man 70m hoch auf einen Hochofen klettern und die Aussicht genießen.

Krokodil
Das ‘Krokodil’ im Landschaftspark bei Vollmond

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